Führung über Distanz

Führung über Distanz

“How do you manage people whom you do not see!

The simple answer is: By trusting them…”

Dieses Dilemma thematisierte Charles Handy bereits im Jahr 1995 in seinem Artikel im Harvard Business Review “Trust and the Virtual Organization“. Gerade die neuen Formen der Zusammenarbeit mit ihren verstärkten Unsicherheiten, wechselnden Anforderungen und reduzierter, wenn nicht gar fehlender Präsenzkommunikation brauchen in besonderer Weise Vertrauen als Brücke. Insbesondere bei Führungskräften ist Vertrauen als Grundhaltung gefragt – und ganz bewusst dem Phänomen “aus den Augen, aus dem Sinn” aktiv entgegen zu wirken.

Trust Graph

David Horsager: The Trust Edge

Welche “harte” Bedeutung der “weiche” Faktor Vertrauen hat, lässt sich der nebenstehenden Illustration entnehmen. Aber wie geht das denn nun in virtuellen Teams – Vertrauen aufbauen und erhalten? Was ist konkret zu tun, wenn herkömmliche Kontrollmechanismen schlicht nicht greifen und informelle Regulative wegfallen? Wie verändert sich dadurch die Rolle der Führungskraft, wie muss das Führungsverhalten angepasst werden? Welche vertrauensbildenden Massnahmen wirken auch und gerade über Distanz? Und welches Instrumentarium steht heutzutage im Führungsalltag zur Verfügung?

Kontrollieren Sie noch oder vertrauen Sie schon?